Reconceptive Art Originals von Hubertus von Alvensleben
Hubertus von Alvensleben arbeitet mit einer reduktiven, vektorbasierten Bildsprache. Linien, Flächen und begrenzte Farbpaletten dienen dazu, Objekte auf ihren ästhetischen Kern zurückzuführen.
Dieser reconceptive Ansatz zeigt sich darin, dass vertraute Dinge nicht neu erfunden, sondern neu fassbar gemacht werden: durch Vereinfachung, Reframing, Skalierung, Konstellationen oder Kontextverschiebung. Bedeutung entsteht nicht aus dem Objekt selbst, sondern aus seinem Umfeld: wo es hängt, bei wem es hängt und welche anderen Werke daneben stehen. Der Kontext bestimmt, wie das Objekt gelesen wird, welche Beziehungen sichtbar werden und welche Spannungen entstehen.
Jedes Werk entsteht als einzelnes Original. Wiederkehrende Motive werden nicht wieder aufgelegt, sondern in Farbe, Ausschnitt oder Perspektive neu gefasst. Die visuelle Grammatik bleibt konstant, das Ergebnis ist jeweils eigenständig. Die Arbeit versteht sich als ein System klar definierter Regeln, in dem Variation durch gezielte Veränderung einzelner Parameter entsteht.
Hubertus von Alvensleben hat in Hamburg, Berlin, Paris, London, New York und München gelebt und gearbeitet. Seine Praxis bewegt sich seit Jahren an der Schnittstelle von Form, Sprache und Bedeutung: Identitäten strukturieren, Systeme entwickeln, funktionale Klarheit herstellen. Diese Herkunft prägt seine künstlerische Arbeit unmittelbar. Die Bildsprache folgt denselben Prinzipien wie ein präzise konstruiertes System: Reduktion, definierte Grammatik, klare Setzungen, kontrollierte Variation, Kontextsensibilität.
Die Kunst ist keine Abkehr vom Design, sondern eine Weiterführung ohne funktionale Zwänge. Das Ergebnis ist ein formal strenges, kontextoffenes Werk, das auf emotionale Wirkung zielt und Wahrnehmung ordnet.

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